Coronavirus SARS-CoV-2

NEU – –  VIDEOSPRECHSTUNDE
anlässlich der deutschlandweit beschlossenen Ausgangsbeschränkung möchte Sie das Praxisteam erneut informieren:

  • Unsere Praxis wird für Sie weiterhin zu den normalen Öffnungszeiten erreichbar sein.
  • Sie können weiterhin ohne Bedenken in die Praxis kommen.
  • Vorsorgeuntersuchungen und Impftermine finden weiterhin statt.
  • Wir trennen die Patientengruppen durch zwei verschiedene Eingänge und getrennte Wartezimmer.

Nutzen Sie bitte gerne Möglichkeit der VIDEOSPRECHSTUNDE

Sie können mit uns täglich zu festgesetzten Zeitfenstern per Videochat in Kontakt treten.

Hierzu vereinbaren Sie telefonisch einen Termin.

Zusätzlich benötigen Sie noch die “Praxis-App”

Hier wählen Sie Dr. med. R. Abt als Ihren Kinderarzt aus, auch wenn Sie von Herrn Wajswasser betreut werden!

Sie erhalten über die App eine Terminbestätigung und einen Link zum Login in den Online-Wartebereich

Sobald sie das Online-Wartezimmer der Praxis betreten sind Sie für die Ärzte erkennbar. Schließen Sie diese Seite nicht, bis Sie mit der Praxis sprechen konnten. Es kann sein, dass die Ärzte gerade mit einem anderen Patienten sprechen und die Verbindung zu Ihnen aus diesem Grund ein wenig warten muss.

Die App führt beim erstmaligen Gebrauch eine Abfrage zum Zugriff auf Ihr Mikrofon und Ihre Kamera durch – erteilen Sie bitte die Erlaubnis.

 
 

 

Neugeborenen – Hörscreening

Mit einer Häufigkeit von 1-2 ‰ ist die Hörstörung die häufigste angeborene Erkrankung.
Dabei sind nicht nur Kinder mit Risikofaktoren, sondern zu 50% auch Neugeborene ohne andere Auffälligkeiten betroffen.

Deshalb wird bei allen Neugeborenen, normalerweise bereits in der Geburtsklinik ein Hörtest durchgeführt. Bei ambulanter Entbindung oder kontrollbedürftigem Erstergebnis können Sie die Untersuchung jetzt in unserer Praxis durchführen lassen.

Die BERA testet nicht nur das Ohr, sondern zusätzlich noch die Hör-Bahn und die Hör-Rinde des Gehirns. Es werden akustische Signale gesendet, die im Innenohr und Gehirn verarbeitet werden. Dabei entsteht elektrische Aktivität (die sogenannten Potentiale), die über Elektroden auf der Kopfhaut gemessen werden.

 

 

Neugeborenen-Gelbsucht !

 

Ab sofort können wir in unserer Praxis den Schweregrad der Neugeborenen-Gelbsucht mit einer unblutigen Messung über die Haut exakt und ohne Zeitverzögerung bestimmen.

Warum gibt es die Neugeborenen-Gelbsucht?

Der gelbe Farbstoff „Bilirubin“ ist ein Abbauprodukt des roten Blutfarbstoffs „Hämoglobin“. In der Leber wird das Bilirubin an eine Substanz (Glukuronsäure) gekoppelt, damit wasserlöslich und kann ausgeschieden werden. Dies geschieht bei Neugeborenen genauso bei Kindern oder Erwachsenen. Allerdings ist der Stoffwechsel bei Früh- und Neugeborenen noch nicht optimal: u.a. fällt relativ mehr Bilirubin an, weil die Hämoglobinkonzentration hoch und die Lebensdauer der Blutzellen (Erythrozyten) verkürzt sind, außerdem kann die unreife Leber Bilirubin weniger gut verarbeiten.

Im Gehirn des Neugeborenen kann das Bilirubin schwere Schäden verursachen. Um dies zu vermeiden, dürfen bestimmte Grenzwerte nicht überschritten werden!

Wie häufig ist die Gelbsucht, worauf muss man achten?

Die Hälfte aller Neugeborenen und 80% aller Frühgeborenen entwickeln 2-3 Tage nach Geburt eine Gelbsucht (Ikterus), die am 4.-5. Tag ihren Höhepunkt erreicht. Bestimmte altersabhängige Grenzwerte dürfen nicht überschritten werden. Ist der Ikterus sehr stark ausgeprägt kann es zu schweren Hirnschäden kommen. Nach der Geburt achtet ihre Hebamme in der Klinik und bei den Besuchen zu Hause sehr genau auf eine Gelbfärbung der Haut und der Augen des Neugeborenen. Wenn der Eindruck entsteht, dass die Gelbsucht zu ausgeprägt sein könnte, muss das Bilirubin gemessen werden.

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